Ecuador
In Ecuador bedrohen Armut, Ungleichheit und Klimafolgen das Leben vieler Menschen – wir stärken Versorgung, Schutz und Zukunftschancen.
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Active projects
€11.8 Million
Million in Crisis Funds
760,000
Allocated for emergency
Ecuador: Ungleichheit, Migration und Klimafolgen
Ecuador ist reich an Kultur, Natur und Vielfalt – doch viele Menschen kämpfen täglich ums Überleben. Besonders arme Stadtviertel, ländliche Regionen und indigene Gemeinschaften leiden unter Armut, unzureichender Gesundheitsversorgung, Arbeitslosigkeit und sozialer Ungleichheit. Hinzu kommt die starke Belastung durch Migration: Hunderttausende Geflüchtete, vor allem aus Venezuela, suchen Schutz und Perspektiven – oft ohne Zugang zu Nahrung, Unterkunft und medizinischer Hilfe.
Gleichzeitig spürt Ecuador die Klimakrise immer deutlicher. Überschwemmungen, Erdrutsche, Dürren und die Folgen von El Niño zerstören Ernten, bedrohen Existenzen und reißen Familien in bittere Not. Kinder sind besonders betroffen – viele leiden unter Mangelernährung, fehlender Bildung und fehlender Sicherheit.
Wir leisten Soforthilfe mit Nahrung, sauberem Wasser, medizinischer Versorgung und Notunterkünften. Besonders gefährdete Familien, Frauen und Kinder erhalten gezielte Unterstützung. Gleichzeitig investieren wir in nachhaltige Landwirtschaft, Bildungsprogramme, psychosoziale Betreuung sowie stabile Wassersysteme – für langfristige Sicherheit, Würde und Zukunftsperspektiven.
Hilfe für Ecuador ist mehr als Unterstützung – sie ist ein Zeichen von Menschlichkeit und Gerechtigkeit. Gemeinsam können wir verhindern, dass Menschen vergessen werden, und ihnen Hoffnung sowie eine Zukunft in Würde ermöglichen.
Bolivien: Überleben zwischen Armut und Ausgrenzung
Bolivien ist ein Land voller Kontraste – reich an Natur und Kultur, aber geprägt von Armut, Ausgrenzung und den Folgen der Klimakrise. Besonders indigene Gemeinschaften in den Anden, im Altiplano und im Amazonas leiden unter Wasserknappheit, unfruchtbaren Böden und unberechenbaren Wetterlagen. Kinder sind überdurchschnittlich häufig mangelernährt, viele Mädchen brechen die Schule früh ab, weil Armut und patriarchale Strukturen ihnen den Weg versperren.
Unsere Arbeit setzt auf Selbstbestimmung statt Abhängigkeit. Gemeinsam mit lokalen Partnern schaffen wir Zugang zu sauberem Trinkwasser, fördern klimaresistente Landwirtschaft und unterstützen Bildungsangebote für Jugendliche. Ein Schwerpunkt liegt auf der Stärkung von Frauen und Mädchen: durch Schulungen, Schutzräume und Einkommensmöglichkeiten – damit sie ihre zentrale Rolle in den Gemeinschaften wahrnehmen können.
Bolivien steht auch für globale Ungleichheit: Während das Land kaum zur Klimakrise beiträgt, trägt es die schwersten Folgen. Sein Rohstoffreichtum wurde jahrzehntelang ausgebeutet, die Profite flossen nach Europa. Deshalb ist Solidarität hier keine Geste, sondern ein Gebot der Gerechtigkeit – für eine Zukunft, die nicht bevormundet, sondern stärkt.
Wo Frauen und Mädchen durch Armut doppelt benachteiligt sind, gibt Ihre Hilfe mehr als Unterstützung – sie gibt Würde.Werden Sie aktiv und spenden Sie jetzt.