Flucht verhindern, bevor sie beginnt – Perspektiven schaffen mit ADIYUVA e.V.
Flucht ist kein Zufall – sondern Folge struktureller Ungerechtigkeit
Über 120 Millionen Menschen befinden sich weltweit auf der Flucht. Sie fliehen nicht leichtfertig, sondern aus tiefer Not: vor Kriegen, systematischer Gewalt, Hunger, Armut oder den zerstörerischen Folgen des Klimawandels. Die Entscheidung, die eigene Heimat zu verlassen, fällt meist dann, wenn es keine andere Option mehr gibt – wenn die Lebensgrundlagen verschwunden sind und keine Hoffnung auf Sicherheit oder Würde bleibt.
Besonders Kinder, Frauen und ältere Menschen sind von Vertreibung betroffen. Sie leiden unter dem Verlust ihrer vertrauten Umgebung, dem Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und Ernährung. Viele geraten auf der Flucht in gefährliche Situationen: Misshandlungen, Ausbeutung, Hunger, Wasserknappheit und fehlender Schutz prägen den Weg vieler Geflüchteter.
Die meisten dieser Menschen erreichen nie Europa. Über 90 Prozent aller Geflüchteten finden Zuflucht in ihren Herkunftsländern oder angrenzenden Nachbarstaaten – oft in Regionen, die selbst unter enormem Druck stehen. Diese Staaten benötigen dringend internationale Unterstützung.
Fluchtursachen verstehen – und wirksam bekämpfen
Flucht ist meist das sichtbare Ergebnis lang andauernder Prozesse. Wer verstehen will, warum Menschen fliehen, muss tiefer schauen. Kriegerische Konflikte, politische Instabilität und gezielte Verfolgung sind häufige Auslöser. Doch auch Armut, Hunger und Perspektivlosigkeit sind zentrale Ursachen – gerade in Regionen, die bereits durch die Klimakrise zusätzlich belastet werden.
Der Klimawandel trifft die Ärmsten am stärksten: wiederholte Dürreperioden, zerstörte Ernten, fehlendes Wasser und schwindende Weideflächen führen dazu, dass Familien keine Zukunft mehr in ihrer Heimat sehen. Ohne Ernährungssicherheit, Zugang zu Bildung oder wirtschaftliche Chancen bleibt vielen nur die Flucht.
Diese Fluchtbewegungen lassen sich nicht allein mit Grenzpolitik eindämmen – sondern nur, indem man den Menschen dort, wo sie leben, eine echte Perspektive bietet. Deshalb setzt sich Adiyuva e.V. für präventive Maßnahmen ein, die den Ursachen von Flucht begegnen – bevor die Not zur Bewegung wird.
Unser Ansatz: Stabilität schaffen, bevor Menschen fliehen müssen
Adiyuva e.V. arbeitet mit lokalen Partnern in besonders betroffenen Regionen in Afrika, Südamerika sowie im Nahen und Mittleren Osten. Gemeinsam entwickeln wir langfristige Projekte, die auf nachhaltige Entwicklung, Ernährungssicherheit und Bildung zielen – dort, wo Menschen besonders gefährdet sind, ihr Zuhause zu verlieren.
Unsere Fluchtprävention beginnt mit den Grundlagen:
In landwirtschaftlich geprägten Regionen stärken wir Kleinbäuerinnen und -bauern durch Zugang zu klimaresilientem Saatgut, verbesserter Lagertechnik und praxisnaher Schulung.
In Krisengebieten schaffen wir sichere Räume für Kinder und Jugendliche, damit Bildung nicht abbricht – selbst in schwierigen Situationen.
In Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit fördern wir berufliche Ausbildung und Existenzgründung, damit junge Menschen eine Zukunftsperspektive erhalten.
Wir setzen gezielt auf die Stärkung von Frauen – als zentrale Akteure in Haushalt, Ernährung und sozialer Stabilität.
Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, lokale Strukturen zu stärken, Abhängigkeiten zu vermeiden und die Resilienz von Gemeinschaften zu fördern. Denn wer eine Lebensgrundlage, Sicherheit und Perspektive hat, wird nicht gezwungen sein zu fliehen.
Humanitäre Hilfe und Entwicklung gemeinsam denken
Fluchtprävention braucht mehr als kurzfristige Hilfseinsätze. Adiyuva e.V. setzt sich dafür ein, dass humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit verzahnt werden. Wenn Konflikte oder Katastrophen Menschen in Not bringen, helfen wir schnell mit dem Nötigsten: Nahrung, Wasser, Hygieneartikel, Schutzräume.
Doch gleichzeitig arbeiten wir daran, langfristige Lösungen aufzubauen: Bildung, Infrastruktur, Selbsthilfegruppen, Zugang zu lokalen Märkten und politischen Rechten. Nur diese Kombination verhindert, dass sich akute Notlagen zu dauerhaften Fluchtbewegungen entwickeln.
Dabei ist es entscheidend, auch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu verändern – etwa durch die Unterstützung friedlicher Konfliktlösungen, mehr diplomatischen Druck auf repressive Regierungen, gerechtere Handelsbedingungen und eine globale Klimapolitik, die nicht auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen wird.
Ihre Hilfe bewirkt, dass Menschen bleiben können – weil sie es wollen
Flucht ist kein Versagen der Betroffenen, sondern Ausdruck einer Weltordnung, in der nicht alle Menschen Zugang zu den grundlegendsten Lebensbedingungen haben. Indem Sie unsere Arbeit unterstützen, tragen Sie dazu bei, Flucht nicht nur abzufedern – sondern sie überflüssig zu machen.
– Sie ermöglichen Kleinbäuerinnen den Zugang zu Wasser, Saatgut und Vermarktung.
– Sie unterstützen Bildungsprojekte, die Kindern und Jugendlichen eine echte Zukunft bieten.
– Sie stärken die Rolle von Frauen in Entwicklungsgemeinschaften.
– Sie geben jungen Menschen Alternativen zur Migration ins Ungewisse.
Spenden Sie heute – damit Menschen morgen nicht fliehen müssen.
Unser Ansatz: Stabilität schaffen, bevor Menschen fliehen müssen
Adiyuva e.V. arbeitet mit lokalen Partnern in besonders betroffenen Regionen in Afrika, Südamerika sowie im Nahen und Mittleren Osten. Gemeinsam entwickeln wir langfristige Projekte, die auf nachhaltige Entwicklung, Ernährungssicherheit und Bildung zielen – dort, wo Menschen besonders gefährdet sind, ihr Zuhause zu verlieren.
Unsere Fluchtprävention beginnt mit den Grundlagen:
In landwirtschaftlich geprägten Regionen stärken wir Kleinbäuerinnen und -bauern durch Zugang zu klimaresilientem Saatgut, verbesserter Lagertechnik und praxisnaher Schulung.
In Krisengebieten schaffen wir sichere Räume für Kinder und Jugendliche, damit Bildung nicht abbricht – selbst in schwierigen Situationen.
In Regionen mit hoher Jugendarbeitslosigkeit fördern wir berufliche Ausbildung und Existenzgründung, damit junge Menschen eine Zukunftsperspektive erhalten.
Wir setzen gezielt auf die Stärkung von Frauen – als zentrale Akteure in Haushalt, Ernährung und sozialer Stabilität.
Unsere Arbeit ist darauf ausgerichtet, lokale Strukturen zu stärken, Abhängigkeiten zu vermeiden und die Resilienz von Gemeinschaften zu fördern. Denn wer eine Lebensgrundlage, Sicherheit und Perspektive hat, wird nicht gezwungen sein zu fliehen.
Humanitäre Hilfe und Entwicklung gemeinsam denken
Fluchtprävention braucht mehr als kurzfristige Hilfseinsätze. Adiyuva e.V. setzt sich dafür ein, dass humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit verzahnt werden. Wenn Konflikte oder Katastrophen Menschen in Not bringen, helfen wir schnell mit dem Nötigsten: Nahrung, Wasser, Hygieneartikel, Schutzräume.
Doch gleichzeitig arbeiten wir daran, langfristige Lösungen aufzubauen: Bildung, Infrastruktur, Selbsthilfegruppen, Zugang zu lokalen Märkten und politischen Rechten. Nur diese Kombination verhindert, dass sich akute Notlagen zu dauerhaften Fluchtbewegungen entwickeln.
Dabei ist es entscheidend, auch politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu verändern – etwa durch die Unterstützung friedlicher Konfliktlösungen, mehr diplomatischen Druck auf repressive Regierungen, gerechtere Handelsbedingungen und eine globale Klimapolitik, die nicht auf dem Rücken der Ärmsten ausgetragen wird.
Ihre Hilfe bewirkt, dass Menschen bleiben können – weil sie es wollen
Flucht ist kein Versagen der Betroffenen, sondern Ausdruck einer Weltordnung, in der nicht alle Menschen Zugang zu den grundlegendsten Lebensbedingungen haben. Indem Sie unsere Arbeit unterstützen, tragen Sie dazu bei, Flucht nicht nur abzufedern – sondern sie überflüssig zu machen.
– Sie ermöglichen Kleinbäuerinnen den Zugang zu Wasser, Saatgut und Vermarktung.
– Sie unterstützen Bildungsprojekte, die Kindern und Jugendlichen eine echte Zukunft bieten.
– Sie stärken die Rolle von Frauen in Entwicklungsgemeinschaften.
– Sie geben jungen Menschen Alternativen zur Migration ins Ungewisse.
Spenden Sie heute – damit Menschen morgen nicht fliehen müssen.
Where Is Displacement Most Widespread?
The Global Displacement Index (GDI) provides an in-depth view of global displacement linked to crises like conflict, climate change, and economic instability. Published annually by ADIYUVA and partners, it identifies the most vulnerable regions requiring immediate support.
Displacement Hotspots
Sub-Saharan Africa and South Asia are among the hardest-hit regions.
According to the 2024 GDI:
6 countries face severe displacement crises: Burundi, Yemen, Madagascar, Somalia, South Sudan, and Chad.
36 countries are experiencing high levels of forced migration.
In 22 countries, displacement has increased since 2016 — including some that had previously made progress.
Displacement Drivers Persist
Displacement isn’t simply the result of one event — it is driven by a web of inequality, conflict, poverty, and failing systems. Though the world has the capacity to ensure safety and stability for all, millions are forced to flee their homes due to violence, climate shocks, or economic collapse. Displaced families often lack access to basic services like education, healthcare, and secure shelter. These systemic failures trap communities in cycles of vulnerability, making displacement both a symptom and a cause of deeper global injustice.
Poverty is a core driver of displacement. Families with few financial resources are more exposed to crises and less able to recover. Without secure jobs, safe housing, or access to land and services, they face constant uncertainty. These conditions are passed down through generations, reinforcing patterns of exclusion and forced movement.
Conflict and Displacement:rmed conflict is a leading cause of displacement, uprooting millions from their homes, lands, and livelihoods. Families are forced to abandon farms, schools, and communities, leaving them without stable income or access to essential services. In many regions — from Gaza to South Sudan — displacement caused by violence intensifies existing crises, disrupting food systems, education, and healthcare. Displaced populations often depend on emergency aid to survive, while long-term solutions remain out of reach.
Wars and Conflicts: Armed conflicts are a major cause of displacement and food insecurity. As violence erupts, people are forced to flee their homes, leaving behind land, livestock, and livelihoods. Crops go unharvested, irrigation systems collapse, and local markets shut down due to insecurity. Displaced families often find themselves in unfamiliar areas with no means to grow or access food, leading to deepening hunger, malnutrition, and long-term instability
Inequality: Despite global commitments like the 2030 Agenda, inequality is rising. Just 1% of the global population controls nearly half of the world’s wealth. Meanwhile, the poorest billion struggle daily with hunger and poverty. With limited access to resources and opportunities, escaping this cycle is nearly impossible. The Food Security Standard (FSS) promotes fairer systems to strengthen global food security.
Unfair Global Trade
Unjust global trade policies often favor wealthy nations, pushing low-income countries into economic dependency. Unbalanced agreements and foreign subsidies displace local producers, leaving smallholder farmers struggling to compete. ADIYUVA promotes equitable trade that protects rural livelihoods and reduces economic displacement.
Weak Governance
Inadequate governance leads to neglect of marginalized and displaced populations. Corruption, forced land evictions, and weak institutions prevent communities from securing basic services or rebuilding their lives. ADIYUVA advocates for transparent policies that protect rights and prevent forced migration.
Climate Crisis and Misused Resources
Climate disasters—intensified by global overconsumption—are forcing communities from their homes. Rising temperatures, droughts, floods, and resource scarcity increase displacement risks. ADIYUVA advances climate-resilient practices that safeguard ecosystems, reduce vulnerability, and help people stay rooted where they live.
Displacement is preventable
Despite global efforts, displacement remains a daily struggle for millions..© ADIYUVA
Displacement doesn’t just result from poverty — it deepens and prolongs it. Families forced to flee often lose their homes, income, and access to basic services. Children uprooted by crisis face disruptions in education, health care, and emotional well-being, making it harder to build a stable future. This cycle of displacement and instability traps entire communities in long-term vulnerability and hardship.
What Are the Consequences of Displacement?
When a child is displaced or born into instability, the effects can be lifelong. Displacement often disrupts access to prenatal care, maternal nutrition, and essential health services—leading to impaired development and weakened immunity from the very start.
These children face stunted growth, interrupted learning, and emotional trauma, making it difficult to succeed in school or build a stable future. Over time, limited education and persistent health challenges restrict job opportunities and income, reinforcing the cycle of displacement and poverty across generations.
Donate Now – Prevent Displacement Sustainably
References & Data Sources
- IFRC – Displacement and Disaster Risk Reduction Report
- NRC – Displacement and Housing Rights in Fragile States
- UNICEF – Child Displacement and Education Disruption Study
- IOM – Global Report on Internal Displacement Patterns
- FAO – Addressing Rural Displacement through Resilience Building
- UNDP – Development Solutions for Displacement Crisis
- OCHA – Humanitarian Needs and Displacement Overview
- IPCC – Climate Change Impacts and Migration Forecast
Understanding the Roots of Displacement
Rights Denied
Childhood Lost
Crisis to Starvation
Hope After Flight
Homes Uprooted
Expensive Empty Plates
No Safe Shelter
Migration and Misery
Crisis in Gaza
Gaza is enduring a catastrophic food emergency, with hundreds of thousands on the brink of starvation. ADIYUVA is responding by delivering nutrient-rich meals,
Displacement Disrupts Malick’s School Day
Malick, an 11-year-old from a small farming village in Niger, starts his school day far from home—displaced and uncertain, with little to eat